Donnerstag, 27. April 2017

Lilalu-Workshopleiter im Porträt: Adam Jaskolka



Das hat er gelernt:
Porträt Adam. Foto: privat
Adam spielte schon als Kind Theater und machte schließlich, nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, seine Leidenschaft zum Beruf: 2005 schloss er nach drei Jahren seine Ausbildung als Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler an der Internationalen Schule für Schauspiel und Acting in München ab. Seitdem ist der gebürtige Pole regelmäßig sowohl vor der Kamera als auch auf der Bühne zu sehen. Zu seinen Highlights im Bereich Film und Fernsehen zählen der Kinofilm „Der Baader Meinhof Komplex“ und die TV-Serien „Dahoam is dahoam“, „Der Alte“ und „München 7“. Als Bühnenschauspieler ging Adam unter anderem mit dem Musical „Moulin Rouge“ auf Europatournee; außerdem spielte er ein Jahr lang in verschiedenen Stücken am Münchner Theater für Kinder mit.

Das lehrt er bei Lilalu:
Adam mit Teilnehmerinnen des Lilalu-Schauspiel-Kurses
an einer Münchner Realschule. Foto: Achim Schmidt
Seine Hauptdisziplin ist die Schauspielerei. Im Rahmen der Lilalu-Bildungsprojekte an Schulen unterrichtet er Improvisation, macht Atem- und Sprechübungen, entwickelt zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Szenen und Stücke und macht sie mit den Abläufen einer Theaterproduktion vertraut.
Ganz wichtig ist Adam dabei immer, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine eigene Sprache finden, Respekt gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen zeigen und an Selbstvertrauen gewinnen. „Und natürlich“, sagt Adam, „ist es auch ein Riesenspaß, wenn man im Schauspiel-Kurs mal richtig loslegen und alles rausschreien kann, und nicht nur dann reden darf, wenn man gefragt wird.“

Das macht er sonst noch gern: 
Zu Adams Hobbys gehören Sport (insbesondere Karate), Literatur, Musik und Filme. Sehr am Herzen liegt ihm auch das Thema Blutspende, Adam spendet regelmäßig und ruft dazu auf, Blut zu spenden und damit Leben zu retten.

Das schätzt er besonders an der Arbeit bei Lilalu:
„Dass den Kindern und Jugendlichen etwas ermöglicht wird, was sie so in dieser Art wohl nie bekommen bzw. erleben würden! Wenn man dann die lachenden Gesichter und die strahlenden Augen sieht, weiß man sofort, wofür man das macht :-).“

Hier gibt es noch mehr Informationen über Adam Jaskolka:

Montag, 23. Januar 2017

Lilalu-Workshopleiter im Porträt: Simonn Beatrice Kölliker



Das hat sie gelernt:
Mit dem Trapez verbunden:
Simonn Beatrice Kölliker. F.: privat

Vor 15 Jahren hat die gebürtige Schweizerin ihre Ausbildung an der Staatlichen Artistenschule in Berlin beendet. Seitdem tritt sie mit ihren Trapez- und Vertikaltuch-Choreographien unter anderem in Zirkussen, auf Theaterbühnen, Kreuzfahrtschiffen und großen Firmenveranstaltungen auf. Daneben besitzt Simonn auch die Fitnesstrainer B- Lizenz. Seit 2013 hat sie außerdem ein Zertifikat als Industriekletterin.
Simonns berufliches Motto lautet: „Wenn du dich mit der Erde verbunden fühlst, fällst du runter.
Wenn du dich aber mit dem Himmel verbunden fühlst, dann schaffst du die Balance.“

Das lehrt sie bei Lilalu:
Simonn ist seit dem Sommer 2002 als Workshopleiterin bei Lilalu tätig. Sie lehrt vor allem Luftartistik (Luftringe, Trapez, Vertikalnetz, Vertikaltuch) und gerne auch mehrere Disziplinen zusammen in der „Bunten Woche“.

Das macht sie sonst noch gern:
Alles, was mit Klettern, Akrobatik, Tanzen und Bewegung zu tun hat.

Das schätzt sie besonders an der Arbeit bei Lilalu:
"Begeisterte Kinder und Jugendliche, die immer wieder gerne zu Lilalu kommen.
Ein fester Kern an Mitarbeitern, mit denen man auch gerne seine Freizeit verbringt.
Und die Möglichkeit, tolle Shows auf die Bühne zu bringen.“

Hier gibt es noch mehr Informationen über Simonn Beatrice Kölliker:
www.simonnbeatrice.com
www.instagram.com/simonn.aerialperformer

Freitag, 11. November 2016

Paten gesucht: Finanzieren Sie einem Flüchtlingskind die Teilnahme an Lilalu!



Hatten viel Spaß in ihrem ersten Lilalu-Workshop: Arash, Fatima und Mohamad. Fotos: Achim Schmidt

Arash (9) aus Afghanistan und die Geschwister Fatima (10) und Mohamad (7) aus Syrien sind sichtlich begeistert: Statt ihre Ferien in der Flüchtlingsunterkunft zu verbringen, haben die drei Kinder in diesem Sommer zum ersten Mal bei Lilalu mitgemacht, dem Ferienprogramm der Johanniter. Arash lernte im Workshop „Parkour“ Hindernisse zu überwinden, und die Geschwister wagten sich gemeinsam am Trapez in die Luft.

Möglich gemacht hat das der pensionierte Münchner Kinderarzt Dr. Gotthard von Czettritz: Durch seine Initiative wurde bis Herbst 2016 bereits 74 Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in München die Teilnahme an einem Lilalu-Workshop finanziert. Dabei geht es von Czettritz nicht nur darum, den Kindern in den Ferien eine spannende Abwechslung zum Alltag in der Unterkunft zu bieten.

Engagieren sich für junge Flüchtlinge: Barbara Likus
von der Inneren Mission und Dr. Gotthard von Czettritz.
„Ganz besonders wichtig ist mir der Aspekt der Integration“, sagt der Neuhausener, der sich seit Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit bei der Inneren Mission, der Johanniter-Hilfsgemeinschaft München und der Christuskirche engagiert. In den Lilalu-Workshops lernten die geflüchteten Kinder Altersgenossen aus München kennen und verbesserten im persönlichen Kontakt auch ihre Deutschkenntnisse, so von Czettritz. „Schon in einer Woche entwickeln sich da viele Gemeinsamkeiten und ein starkes Wir-Gefühl.“

Wie groß die Motivation der Kinder ist, hat auch Bärbel Stigler aus dem Kirchenvorstand der Christuskirche beobachtet, die einst selbst ihre Kinder bei Lilalu angemeldet und nun den Anstoß zu dem Projekt gegeben hat: „Die Kinder wollen alle unbedingt wieder mitmachen, und auch ihre Eltern waren ganz begeistert.“

Finanziert wird das Flüchtlingspaten-Projekt durch die Johanniter-Hilfsgemeinschaft, Spenden der Christuskirche sowie Privatspender und Paten. Damit noch mehr geflüchtete Kinder an den Ferienprogrammen teilnehmen können, werden nun weitere Unterstützer gesucht. „Wir suchen nach Privatspendern und auch nach Menschen, die sich längerfristig als Paten engagieren wollen“, sagt von Czettritz. Wer Interesse hat, kann sich direkt bei ihm melden, per Mail unter czettritz@hotmail.com. Wer möchte, kann natürlich auch direkt spenden.
Das Spendenkonto lautet:
Johanniter Hilfsgemeinschaft
Verwendungszweck "Lilalu - Flüchtlingskinder"
IBAN: DE08700202700002722690
BIC: HYVEDEMMXXX

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Freitag, 26. August 2016

20.000 Euro für Flüchtlinge: Die Commerzbank engagiert sich für Lilalu



Tuba (9) im Workshop Dance Academy.
Die Schwestern Blessin (7) und Gift (5).
Die tanzbegeisterte Tuba (9) aus Afghanistan, die quirligen Schwestern Gift (5) und Blessin (7) aus Nigeria und 90 Kinder mehr: Mit einer Großspende über 20.000 Euro ermöglicht die Commerzbank dieses Jahr 93 Kindern aus Flüchtlingseinrichtungen die Teilnahme am Johanniter-Ferienprogramm Lilalu. 

Um die Integrations- und Bildungsprojekte der Johanniter, die sich allein in Bayern in 39 Flüchtlingseinrichtungen engagieren, zu fördern, hatte die Bank zu einer Spendenaktion aufgerufen. Bundesweit sind so 130.000 Euro zusammengekommen, die die Commerzbank den Johannitern für verschiedene Projekte in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung stellt. 26.000 Euro erhielt der Regionalverband München, von denen 6.000 Euro an das Kinder- und Jugendhaus in Ramersdorf und 20.000 Euro an Lilalu gehen.

Stefan Geib (r.) von der
Commerzbank übergibt
Martin Swoboda den Scheck.
„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr dank der Commerzbank weitere Plätze für Flüchtlingskinder zur Verfügung stellen und diese so wichtige Integrationsmaßnahme ausbauen konnten“, bedankte sich Martin Swoboda, Regionalvorstand der Johanniter, bei der Scheckübergabe bei Stefan Geib, Niederlassungsleiter der Commerzbank München-Süd.


Die Mitarbeiter der Commerzbank
vor ihrem tatkräftigen Einsatz am
Showtag. Fotos: Achim Schmidt
Auch persönlich engagierten sich Mitarbeiter der Commerzbank bei Lilalu: Sie halfen bei einer Abschluss-Show, traditioneller Höhepunkt der Workshop-Woche, tatkräftig beim Schminken der jungen Künstler, beim Einlass und beim Umbau im Zirkuszelt mit. 

Stefan Geib verfolgte die Show ebenfalls – und zeigte sich beeindruckt: „Es ist faszinierend zu sehen, mit wie viel Spaß und Engagement die Kinder an den Workshops teilnehmen – vollkommen unabhängig von ihrer Herkunft. Für mich ist Lilalu ein herausragendes Beispiel für gelungene Integrationsarbeit.“